Toleranz im Islam

    Der Koran gibt den Muslimen fünf klare Leitlinien für den Ausbau von Toleranz und Verständigung zwischen den Religionen.

    • Die gottgegebene Würde aller Menschen muss respektiert werden, unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Rasse, ethnischer Herkunft, ihrem Geschlecht oder sozialem Stand (siehe der Koran, 17:70). Weil alle von Gott dem Allmächtigen, dem Schöpfer, erschaffen worden sind, müssen die Menschen einander mit voller Ehre, Respekt und liebevoller Freundlichkeit behandeln.
    • Der Islam lehrt, dass es göttlicher Wille ist, dass Gottes menschliche Geschöpfe verschiedenen Religionen angehören, oder gar keiner Religion – keine Religion ist gleichwohl ein Glauben, oder ein Glaubenssystem (siehe der Koran, 10:99)
    • Der Koran stellt deutlich klar, dass Religionsfreiheit ein gottgegebenes Recht ist (siehe der Koran, 2:256)
    • Das endgültige Urteil über die gesamte Menschheit liegt in den Händen Gottes, der eine Allmächtige, ihr Schöpfer, zu dem wir alle am Ende zurückkehren werden. (siehe der Koran, 22:68 -69 und 42:15)
    • Gott liebt Gerechtigkeit und die, die sich bemühen, sie zu praktizieren, vor allem gegenüber Menschen, die in welcher Art auch immer anders sind als sie, selbst wenn es Angelegenheiten von Religion und Glauben betrifft.

    Eine muslimische Eid-Briefmarke, gestaltet vom Kalligraphie-Meister Mohamed Zakariya, brachte eine Botschaft der Toleranz in Millionen amerikanischer Haushalte. Sie trug als Aufschrift ein Zitat des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), dessen Übersetzung lautet: „Weder darf Leid ermöglicht, noch darf es vergolten werden.“